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Aus welchem Material bestehen die Bausätze?Meine
Bausätze bestehen i.d.R. aus Messing- oder Neusilberblech, in
welches feine Strukturen geätzt wurden. Daher haben sich im
Modellbau die Begriffe Ätzteile oder Ätzbausätze
herausgebildet. Bei einigen Bausätzen liegen aber auch einige
Teile aus anderen Materialien bei.
Wozu braucht man eigentlich Ätzteile?Ätzteile
finden überall dort Anwendung,
wo sehr feine Strukturen an Modellen darzustellen sind, die aufgrund
ihrer geringen Größe nicht oder nur sehr schwer aus
Kunststoff (Spritzguß) herzustellen sind. Auch in der
Kleinserienfertigung haben Ätzteile weite Verbreitung gefunden, um
Bausätze herzustellen, die sich aufgrund ihrer speziellen Thematik
und der daraus resultierenden geringen Nachfrage für eine
Massenproduktion in Kunststoff nicht eignen.
Wie verarbeitet man Ätzteile?Die
Verarbeitung von
Ätzteilen ist relativ einfach. Die Teile werden mittels einer
kleinen scharfen Schere vorsichtig aus dem Rahmen herausgetrennt, an
den vorgegebenen Stelle abgewinkelt oder gebogen und
anschließend mit Sekundenkleber verklebt. Das Verlöten der
Teile ist ebenfalls möglich, erfordert aber etwas Erfahrung und
einen entsprechend kleinen Lötkolben. Danach müssen die Teile
noch lackiert werden. Dazu verwenden Sie am besten Modellbaufarben
(z.B. von REVELL oder von HUMBROL). Wenn Sie die Teile metallfarben
belassen wollen, Lackieren Sie sie bitte mit Klarlack. Unlackierte
Teile können bei feuchter Luft beschlagen und leicht oxidieren.
Außerden sollten die Teile dann vorher poliert werden.
Achtung: Manche Teile erfordern aufgrund ihrer geringen
Größe etwas Geduld und eine ruhige Hand.
Wer den Umgang mit einem Lötkolben gut beherrscht kann die Bausätze natürlich auch verlöten. Davor ist allerdings nbedingt die Fotolackschicht mit Verdünnung zu entfernen. Welche Werkzeuge werden benötigt?
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